| Tips für alle |
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Wer mit wem? Nur Mut! Man kann durchaus alleine in eine Salsathek gehen! Sei es als Frau oder als Mann. Es gibt wenige feste Tanzpaare; jeder tanzt mit jedem. Weder Größe, Level, Alter, noch sonst ein Unterschied spielen dabei in der Regel eine Rolle. Auch befreundete Frauen tanzen gelegent- lich miteinander. Männer miteinander selten, und wenn, dann meist als Showeinlage etwas verulkt und werden dabei entsprechend beklatscht. Es ist völlig normal, daß Frauen genau wie Männer die Auffordernden sind. Nur Mut! Im Sinne der Unvoreingenommenheit nimmt man eine Tanzaufforderung im allgemeinen wenigstens für einen Tanz an. Hast du dennoch abgelehnt, sei so höflich und nimm nicht während des gleichen Songs die Aufforderung eines anderen an. Baggern? Klar - gibt es da Unterschiede zwischen den einzelnen Salsothekas. Jede hat ihre eigene Atmosphäre, ihr eigenes Stammpublikum. Finde selbst heraus, wo Du dich wohlfühlst. Im Vergleich zu einer normalen Diskothek ist es aber in allen Salsaothekas viel weniger anonym, weniger alkoholisiert und weniger aufreisserisch. Und doch gibt es manche, die die Unerfahrenheit von Anfängern ausnutzen, sie als "Frischfleisch" betrachten und ihnen zum Beispiel weismachen wollen, Salsa müsse man auf Tuchfühlung tanzen. Muss man nicht! Lass dir nichts erzählen. Du bestimmst, wie nah es sein darf! Sag es, wenn dir etwas nicht gefällt. Manchmal reicht es völlig, sich einfach ein bisschen wegzu- drücken. (Fuer die Damen: das "Sich-wegdrücken" ist dir jederzeit moeglich, wenn du deine linke Hand vor der Schulter des Herrn plazierst, anstatt darauf oder dahinter). Manche scheren sich gar nicht, auch nicht um einen noch so großen Zaunpfahl. Lass dir nichts gefallen. Zur Not den Tanz abbrechen. Wenn sich der Tanzpartner sehr daneben benimmt, ist das sicherlich gerechtfertigt. Das sind Einzelfälle, die aber im besonderen Anfänger treffen. Umgekehrt denke nicht, weil du ein paar Leute eng und erotisch tanzen siehst, Du könntest das auch mit demjenigen oder mit allen machen. Falsch! Das ist sehr individuell. Kommuniziere mit dem Partner tänzerisch oder verbal und du wirst merken, was er/sie mag und was nicht und kannst Dich darauf einlassen oder nicht. Anpassung Oft ist wenig Platz. Nimm Rücksicht auf deine Nachbarn! Tritte, Ellbogenhiebe... Bist Du der Verursacher, entschuldige dich. Wundere dich nicht, wenn du selbst etwas abbekommst. Irgendwann trifft es jeden. Vielleicht auch öfter. Mit der Zeit lernst du, neben wem du lieber nicht tanzen solltest. Du kannst vermeiden, andere zu verletzen, indem Du die Füsse nicht so hoch nimmst, indem Du beim Drehen den Arm vor Dir behälst/der Dame den Arm beim Drehen nicht nach hinten wegdrückst, indem du keine spitzen Absätze trägst, falls Du eh schon prädestiniert bist, anderen auf die Füsse zu treten. Als Mann bist Du als der zumeist Führende im besonderen dafür verantwortlich, daß Deine Partnerin oder Deine Nachbarn nicht durch Kollisionen verletzt werden. Das ist wie beim Autofahren: Rechne mit dem Fehlverhalten der anderen. Wenn kein Platz für ausladende Figuren ist - lass es sein! Möchtest Du mehr Platz, komm vor oder nach der Rushhour. Und komm bitte nicht auf die Idee mit einer Partnerin, die Du tänzerisch nicht kennst, oder wenn Du selbst die entsprechende Technik nicht erlernt hast, eine Fallfigur zu tanzen. Diese Fahrlässigkeit kann übel ausgehen. (Überrumpelt Dich ein Tantpartner unvermutet mit einer Fallfigur: Körperspannung! Becken hochdrücken! Durchhängenlassen ist gefährlich, weil Du dann schwer wirst/ der Schwerpunkt sich verlagert.) |